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Medien/Presse

 

 

WENN ERBE ERBEN SUCHT!

„3,1 Billionen Euro sind Schätzungen zufolge bis 2024 in Deutschland zu vererben. Doch nicht immer ist ein Erbe zu finden…“, so ein Artikel der WR am Samstag, den 10. September 2016.

Das ist einmal eine interessante Perspektive des Themas „Erben“, wird doch oft nur davon gesprochen, dass kein Erbe, nicht aber keine Erben vorhanden sind.

Was unternimmt also der Staat oder das Land, um rechtsstaatlich zu bleiben, wenn offensichtlich keine Angehörigen oder bestellte Erben vorhanden sind?

Nachlasspfleger werden von den Gerichten dazu bestellt, herrenlose Vermögen an den richtigen Adressaten zu überführen. Der Nachlasspfleger übernimmt anstelle der Erben die Kontrolle und Sicherung des Erbes und die daraus resultierenden Pflichten. Die Aufgabenbereiche der Pfleger sind vielfältig und reichen von der Organisation der Beerdigung über die Haushaltsauflösung bis hin zur Rechnungslegung gegenüber dem Nachlassgericht. Die Tätigkeit endet immer mit der vollständigen Abwicklung des Nachlasses oder mit dem Auffinden von tatsächlichen Erben.

In besonders kniffligen Fällen können die Nachlasspfleger ihre Fälle an Erbenermittler weitergeben. Diese beschäftigen sich in Deutschland seit mehr als 100 Jahren und seit 2010 in einem Verband organisiert mit der Suche nach Erben und mit der lückenlosen urkundlichen Dokumentation der Verwandtschaftsverhältnisse. „Manche Fälle sind so verzwickt, dass einen der sportliche Ehrgeiz packt, herauszufinden, wo die Gesuchten Spuren hinterlassen haben… Es ist eine mühevolle Kleinarbeit!“, so ein Erbenermittler aus Münster. Werden die Nachlasspfleger oder Ermittler nicht fündig, geht nach einer Karenzzeit von 30 Jahren das Erbe an das Land.

Was wird in Deutschland vererbt?

In 2015 hinterließen die Verstorbenen in 72% der Erbschaftsfälle Kapital. Vererbt werden in Deutschland vor allem Immobilien und Grundstücke, gefolgt von Möbeln und Schmuck. Der Anteil von zu erbenden Schulden liegt bei nur ca. 4%.

Weitere Informationen gibt es unter: www.vdee-ev.de Verband Deutscher Erbenermittler.

(*Quelle WR Nr. 212/RRG 1)

 

 

Wer bestimmt eigentlich, was Bestattungskultur ist?

Seit 1880 zeigt uns der Duden mit seinen weitgefächerten Nachschlagewerken, wie wir die deutsche Sprache „korrekt“ verwenden. Was vielen dabei aber nicht bewusst ist: Der Duden ist keineswegs der große Bestimmer und Verfechter einer Sprachkultur. Vielmehr beobachten weine Macher stetig den allgemeinen Sprachgebrauch in unserer Gesellschaft und leiten daraus ihre Regeln ab – übrigens auch bloß als „Empfehlungen“.

Aber was bedeutet das für uns?

Wie eine Bestattung aussieht und abläuft, wurde viele Jahrhunderte lang von der Kirche vorgegeben. Noch immer sind die daraus entstandenen Traditionen vorherrschend, doch gab es in den letzten Jahrzehnten auch viele Veränderungen. Bestattung ist insgesamt individueller und persönlicher geworden. Und es sind einige außergewöhnliche Möglichkeiten entstanden – Baumbestattung, Diamantbestattung, Weltraumbestattung zum Beispiel.

Natürlich sind es Personen aus der Bestattungsbranche, die neue Richtungen erschließen und diese Entwicklungen möglich machen. Aber sie sind nicht der Ursprung dafür. Der Impuls für solche Veränderungen kommt zumeist von der anderen Seite – von denen, die Abschied nehmen (müssen). Denn ein Dienstleister der sich nicht an den Bedürfnissen seiner Kunden orientiert, würde seine beruflichen Ziele weit verfehlen. Ein besonderes Gespür kann hier viel erreichen, der Königsweg ist und bleibt jedoch der direkte Dialog.

Und genau hier kommt Ihnen eine chancenreiche und zugleich auch verantwortungsvolle Rolle zu: Machen Sie sich in Ruhe Gedanken darüber, was Ihnen für sich und ihre Familie wichtig ist – was sich für Sie richtig anfühlen und was Ihnen im Umgang mit einem Verlust helfen könnte. Gehen Sie dann zu einem vertrauenswürdigen Bestatter und reden Sie mit ihm darüber. Damit geben Sie bedeutungsvolle Impulse – und bestimmen bewusst mit, was Bestattungskultur ist.

 

Bauchgedanken: by Marius Hanke

 

 

Artikel im Meller Kreisblatt vom 24.09.2016

Der Trend geht zum Urnengrab Meller Bestattungshaus mit neuer Grabstein-Ausstellung

Pflegeleicht sind die kleineren Urnen-Grabstätten, die Benjamin Heitz (links) und Thomas Dahlhoff in der neu gestalteten Grabstein-Ausstellung am Maschweg präsentieren. Foto: Norbert WiegandPflegeleicht sind die kleineren Urnen-Grabstätten, die Benjamin Heitz (links) und Thomas Dahlhoff in der neu gestalteten Grabstein-Ausstellung am Maschweg präsentieren. Foto: Norbert Wiegand
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nw Melle. Das Bestattungshaus Heitz hat seine Grabstein-Ausstellung umgestaltet. Im Vordergrund sind jetzt neuartige und moderne Urnengräber zu sehen.

Der gesamte vordere Bereich der Ausstellungsfläche am Maschweg im Gerdener Gewerbegebiet ist für exemplarische und pflegeleichte Urnen-Grabstätten reserviert. Dort zeigt der Gerdener Bestatter jetzt die kleinen Grabstätten. Einige sind etwa zur Hälfte mit einer Stein-Platte belegt und die andere Hälfte lässt Platz für einige Pflanzen oder Edelkies in verschiedenen Farben. Andere Urnen-Gräber sind mit kleinen Grabsteinen geschmückt. Die Steine und Platten werden vom Warendorfer Steinmetz-Betrieb Budde-Grabmale hergestellt.

Veränderte Kundenwünsche

„Mit der Neugestaltung reagieren wir auf die veränderten Kundenwünsche, die Zahl der Feuerbestattungen nimmt nämlich kontinuierlich zu“, geht Nina Heitz auf den Hintergrund der deutlich veränderten Ausstellung ein. „Der Trend geht zu kleineren und pflegeleichteren, dafür aber besonderen Grabstätten“, ergänzt Thomas Dahlhoff vom Unternehmen Budde-Grabmale.

„Unseren Kunden stehen natürlich weiterhin auch alle klassischen Grabdenkmäler zur Verfügung“, versichert Nina Heitz. Das große Spektrum reicht dabei von schlicht bis modern und von individuell gestaltet bis zu glatt poliert.

Neugestaltung der Grabsteinausstellung

Ab sofort können Sie jederzeit in unserer neuen Grabsteinausstellung Gestaltungsmöglichkeiten für Grabsteine und Urnengräber besichtigen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Zukunftstag am 23. April 2015

Pauline lernt das Bestattungshaus kennen

Besuch

Besuch der Fachschule Sozialpädagogik (Klasse 2b) der BBS Melle am 14. Oktober 2014

Unser Büro in Wellingholzhausen

Wir beraten Sie gerne jeden Dienstag und Donnerstag zwischen 15.00 und 17.00 Uhr oder nach Terminabsprache in unserem neuen Büro in Wellingholzhausen.

 

49326 Melle, Wellingholzhausener Str. 122, Tel.: 05429 - 2959444