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Grabarten

Die Gemeinschaftsgrabstelle

Schon zu Lebzeiten besteht bei uns die Möglichkeit, sich einen Platz auf unseren Gemeinschaftsgrabstellen zu sichern. Die Entscheidung für den Erwerb eines Platzes auf einer dieser Gemeinschaftsgrabstellen kann bei uns bereits im Vorfeld festgelegt und durch einen Treuhand- und Bestattungsvertrag verbindlich abgesichert werden. Weitere Informationen erhalten Sie unter dem Menüpunkt Die Gemeinschaftsgrabstelle oder gerne auch direkt von uns! Gerne können Sie von uns auch einen Friedhofswegweiser bekommen, auf dem die Grabstellen eingezeichnet sind.

Das Wahlgrab

Die Wahlgräber sind auf die Beisetzung von Särgen und Urnen ausgerichtet. Wahlgräber können von den Hinterbliebenen ausgesucht werden. Die spätere Pflege dieser Grabstätten unterliegt der Verantwortung der Angehörigen, die entweder für Instandhaltung und pflegende Begrünung selbst Sorge tragen oder die entsprechenden Maßnahmen einer Friedhofsgärtnerei anvertrauen. Der Erwerb des Nutzungsrechtes an einer Grabstätte ist auf einen bestimmten Zeitraum befristet, kann jedoch bei einer Wahlgrabstätte verlängert werden.
Für die städtischen Friedhöfe in Melle wird das Nutzungsrecht für Grabstellen erstmals auf 40
Jahre vergeben. Die Ruhefrist für die Wiederbelegung eines Grabes liegt allerdings bei 30 Jahren. Bei Urnenwahlgräbern (für bis zu 4 Urnen) liegt das Nutzungsrecht bei 30 Jahren, die Ruhefrist einer Urne selbst aber bei 20 Jahren.

Das Reihengrab

Reihengräber werden von der örtlichen Friedhofsverwaltung vergeben. Dies hat zur Folge, dass die Hinterbliebenen keine Möglichkeit haben, die Grabstätte frei zu wählen. Die Grabstelle muss durch eine Einfassung eingefriedet werden. So entsteht Raum für das Denkmal und individuelle Bepflanzungsmöglichkeiten. Die Pflege eines Reihengrabes übernehmen die Angehörigen. Es ist möglich, eine Grabplatte zu legen. Nach Ablauf der vorgeschriebenen Ruhefrist (30 Jahre bei Erdbestattungen, 20 Jahre bei Urnenbestattungen) fällt das Grab wieder an die Friedhofsverwaltung zurück. Eine Verlängerung der Liege- und Nutzungsfristen ist beim Reihengrab nicht möglich.

Anonyme Bestattung

Eine Sonderform der Reihengräber stellen die anonymen Urnenfelder dar. Da es sich um eine große Rasenfläche ohne sichtbare Unterteilungen handelt, ist der Platz der Beisetzung für Angehörige sowie Besucher nicht zu erkennen und einzig die Friedhofsverwaltung weiß, wo genau sich die Urnen befinden, da sie die Beisetzung der Urnen veranlasst. Bei dieser Beisetzung sind weder Angehörige noch der Bestatter anwesend. Auch die Pflege der Rasenfläche obliegt der Friedhofsverwaltung.
Auf dem Friedhof Melle-Mitte wurde das anonyme Urnenfeld im Jahr 2011 komplett umgestaltet.

Friedwald

Friedwald ist die Bezeichnung für eine Gesellschaft ursprünglich aus der Schweiz, die unter diesem Namen Waldflächen für die Beisetzung an Bäumen bereitstellt. Voraussetzung ist eine Einäscherung des Verstorbenen, da nur Asche beigesetzt werden darf. Eine Erdbestattung ist nicht möglich. Beisetzungen sind an Einzel- oder Gemeinschaftsbäumen möglich.
Inzwischen gibt es einige alternative naturnahe Beisetzungsformen zum Friedwald, wie Ruheforst, Seewald, oder Friedhain. Trotz unterschiedlicher Namensgebung verfahren alle Anbieter jedoch ähnlich dem Ursprungskonzept. Der Melle am nächsten gelegene Friedwald befindet sich in Bramsche. Außerdem gibt es seit Frühjahr 2017 den Ruheforst® Schloss Hünnefeld in Bad Essen.

Bei Interesse können Sie von uns jederzeit einen Friedhofswegweiser erhalten. Senden Sie uns zu diesem Zweck bitte einfach eine E-Mail mit Ihrem Namen und Ihrer Adresse, den Friedhofswegweiser für den Raum Melle schicken wir Ihnen sodann auf dem Postweg gerne kostenlos zu.